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Wir haben beide auf Reisen zum ersten Mal Kimchi gegessen. Mittlerweile findet man es ja auch in Deutschland in Restaurants oder im Biomarkt. Wir haben uns vor einiger Zeit Fermentiergläser gekauft und unser eigenes Kimchi gemacht. Das geht ganz schnell und einfach. Wie Kimchi selber machen geht, erklären wir euch in diesem Artikel.

Was macht Kimchi so gesund?

Kimchi ist fermentiertes Gemüse. So wie auch beim Sauerkraut selber machen oder beim Kombucha selbst herstellen, entstehen durch die Fermentation Milchsäurebakterien, die gut für die Darmflora sind. Mineralstoffe und Vitamine bleiben bei der Fermentation enthalten. Kimchi versorgt euch also mit Nährstoffen und unterstützt eine gesunde Verdauung. Die Hauptzutat von Kimchi ist Kohl. Dieser enthält viel Vitamin C, Vitamin A und Eisen.

Durch unsere moderne Lebensweise leiden auch die Bakterien in unserem Darm. Der Darm ist aber ein sehr wichtiges Organ für unser Wohlbefinden und auch für ein gut funktionierendes Immunsystem. Industriell hergestellte Lebensmittel, Medikamente, Zucker, Pestizide und viele andere Stoffe, denen wir täglich ausgesetzt sind, schädigen unsere Darmflora. Eine gesunde Darmflora schützt uns aber vor Krankheiten, Allergien und Pilzinfektionen.

Umso wichtiger ist es, durch gesunde Ernährung, die guten Darmbakterien zu füttern. Kimchi kann dazu einen Beitrag leisten. Und ziemlich lecker ist es auch noch.

Was brauche ich zu Kimchi selber machen?

Zum Kimchi selber machen eignen sich am besten spezielle Fermentiergläser, die bekommt ihr z.B. beim Waschbär Versand.

Folgende Zutaten haben wir für unser Kimchi verwendet, je nach eigenem Geschmack, könnt ihr diese natürlich variieren:

  • 1 großer Chinakohl
  • 1 weißer Rettich
  • 2 Möhren
  • 2 Knoblauchzehen
  • 20 Gramm Ingwerwurzel
  • Salz
  • 20 Gramm Chilliflocken

Je nach eurem Geschmack könnt ihr auch andere Gemüsesorten verwenden z.B. Gurken, Zwiebeln,  Frühlingszwiebeln…..

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Sauerkraut selber machen

Kimchi selber machen – das Rezept

Der Chinakohl wird zunächst in Stücke geschnitten. Die Möhren und den Rettich haben wir mit einer Reibe grob geraspelt. Knoblauch, Ingwer und Chilliflocken haben wir im Mixer mit etwas Wasser zu einer Paste püriert. Wer mag, kann auch etwas Sojasauce hinzugeben.

Auf 500 Gramm Gemüse kommen nun 10 Gramm Salz. Das Salz wird so lange in das Gemüse eingeknetet, bis Flüssigkeit aus dem Gemüse austritt. Dann gebt ihr die selbstgemachte Paste dazu und mischt alles gut durch. Nach und nach wird nun das Kimchi ins Fermentierglas geschichtet. Zwischendurch solltet ihr es immer wieder mit einem Löffel festdrücken. Es dürfen keine Luftblasen im Glas sein und das Gemüse muss komplett mit Flüssigkeit bedeckt sein. Das ist wichtig, damit sich kein Schimmel bildet.

Kimchi
Alles gut festdrücken, damit keine Luftblasen im Glas bleiben..

Oben im Glas lasst ihr etwas Platz, damit beim fermentieren nichts überläuft. Bei unseren Fermentiergläsern ist ein Gewicht dabei. Ihr könnt aber auch etwas anderes nehmen, um das Gemüse unterhalb der Flüssigkeit zu halten.

Die ersten 6-7 Tage haben wir das Glas bei Zimmertemperatur gelagert. So beginnt die Fermentation. Danach haben wir es im Kühlschrank gelagert. Nach 2-3 Wochen könnt ihr mal probieren. Richtig gelagert hält es im Kühlschrank für mehrere Monate…bei uns nicht, weil wir es vorher aufessen 😉

Wir finden Kimchi selber machen geht echt schnell und einfach. Und es schmeckt auch noch sehr lecker. Wir essen es gerne einfach zu einer Scheibe Brot oder als Salatbeilage zum Abendessen.


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